Greenpeace-Studie: Ohne Atomkraft keine Energielücke

dpa
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa) - Bei einem Atomausstieg und dem Verzicht auf neue Kohlekraftwerke wird es nach einer Greenpeace-Studie keine Stromlücke in Deutschland geben. Damit werde ein Gutachten der Deutschen Energie-Agentur dena widerlegt, betonte Greenpeace-Experte Roland Hipp am Mittwoch in Berlin.

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Versorgungssicherheit beim Strom sei durch verstärkte Energie-Einsparungen sowie den Ausbau erneuerbarer Energien gewährleistet. "Atomkraft muss keine Lücke füllen, sie hilft weder gegen den Klimawandel noch sorgt sie für sinkende Strompreise." Der Skandal um das Atommülllager Asse zeige, dass die Probleme der Atomkraft nicht in den Griff zu bekommen seien.

Der vom Bund beaufsichtigten Agentur dena hielt Greenpeace vor, sie habe "die tatsächlichen Energiekapazitäten so berechnet, dass sie eine Stromlücke konstruieren konnte". Für 2020 gehe sie von einem zu hohen Strombedarf aus, der nicht den Regierungszielen entspricht. Zugleich nehme sie eine deutlich geringere Leistung von Öko-Energien oder klimafreundlicheren Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen an als andere Studien.



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