Google Street View: Debatte über Widerspruch und Datenschutz
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- 2 | Aigner für Anpassung von Datenschutzgesetz an Internet-Ära
- 3 | Kabinett will Maßnahmenplan zu Geodiensten im Herbst
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- Bundesrat: Mehr Datenschutz bei Google Street View
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Berlin - In der Diskussion über den Straßenbilderdienst Google Street View fordern Politiker von Union und FDP eine Umkehr der bisherigen Einspruchsmöglichkeit: Sie schlagen vor, dass der Internetkonzern in bestimmten Fällen die Bürger aktiv um Einverständnis für eine Veröffentlichung bittet.
"Ich bin dafür, dass jedenfalls dort, wo von Google sensibles Datenmaterial erhoben wird, über eine Einwilligungslösung nachgedacht werden sollte", sagte die stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Gisela Piltz der "Bild"-Zeitung (Mittwochsausgabe).
Der CSU-Sicherheitsexperte Stephan Mayer forderte Google auf, insbesondere bei älteren Menschen um eine Einwilligung bei der Veröffentlichung zu fragen und nicht allein das Widerspruchsrecht gelten zu lassen. "Es gibt Menschen, die bei Google Street View den Überblick verlieren und das Widerspruchsrecht nicht verstehen", sagte Mayer dem Blatt. Deshalb sollte Google zum Beispiel bei Rentnern selbst nachfragen müssen, ob eine Veröffentlichung in Ordnung ist oder nicht.
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