Google stoppt Anzeigenvermarktung für Printmedien
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Mountain View - Der erfolgsverwöhnte Internet-Konzern Google stoppt den Verkauf von Werbeanzeigen für Zeitungen. Das Geschäft mit dem vor gut einem Jahr gestarteten Projekt habe nicht den erhofften Erfolg eingebracht, teilte Google am Dienstag in einem Internet-Blog des Unternehmens mit. Die Talfahrt der Konjunktur hat die Anzeigeneinnahmen bei vielen Printmedien weltweit einbrechen lassen.
Bei dem Google-Angebot konnten Werbekunden ähnlich wie bei einer Online-Auktion über das Internet Anzeigen in Zeitungen schalten. Das Projekt hatte Google mit 50 Zeitungs-Partnern im November 2006 an den Start gebracht. Zuletzt habe das Anzeigen-Netzwerk mehr als 800 US-Zeitungen umfasst, teilte Google-Manager Spencer Spinnell und Chef der Abteilung, mit. Den Zeitungsverlagen sollte das Angebot neue, dringend benötigte Umsatz-Quellen eröffnen. Der erhoffte Erfolg des Projekts sei allerdings ausgeblieben, so Spinnell in Googles Web-Blog, ohne konkrete Zahlen zu nennen.
Der Internet-Konzern beendet derzeit mehrere Aktivitäten, die nicht unmittelbar zu seinem Kerngeschäft gehören. Das Programm für Print-Anzeigen wird nach Angaben des Unternehmens Ende Februar eingestellt. Allerdings werde Google sein Engagement bei Zeitungs-Verlagen nicht aufgeben. Künftig werde sich ein Team von Mitarbeitern weiter um die Entwicklung von innovativen Online-Lösungen beschäftigen, hieß es.
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