Google nutzt Windows-Betriebssystem intern nicht mehr
- Streit zwischen Google und Microsoft geht in neue Runde
- Sicherheitslücken im Google-Browser Chrome - jetzt aktualisieren
- Google stellt App Store für sein Betriebssystem Chrome vor
- "PC Welt": Bestnote für Google-Browser Chrome
- Google ändert Layout - neue Darstellung der Suchergebnisse
- Studie: Google ist wertvollste Marke der Welt
gesamtes Archiv
London - Einem Bericht zufolge will der Internetkonzern Google intern auf das Windows-Betriebssystem seines Rivalen Microsoft verzichten. Neue Mitarbeiter hätten seit Januar bei der Ausstattung ihrer Rechner nur noch die Wahl zwischen der offenen Software Linux und Apples Mac OS. Das berichtete die "Financial Times" am Dienstag unter Berufung auf Google-Beschäftigte. Die beiden Unternehmen kommentierten den Bericht nicht.
Die Entscheidung habe vor allem mit Sicherheitsbedenken zu tun, schreibt die Zeitung. Diese seien durch die im Januar bekannt gewordene Hackerattacke aus China verstärkt worden. Angreifer konnten tief in die Systeme des Suchmaschinen-Riesen eindringen. Sie nutzten dabei offenbar Schwachstellen in einem Windows-Rechner.
Windows hat weltweit einen Marktanteil von mehr als 90 Prozent und steht deshalb besonders im Visier von Angreifern. Für Systeme wie Linux und Mac OS gibt es deutlich weniger Schädlinge.
Zudem wolle das Unternehmen mit dem Schritt seine eigene Software fördern, hieß es unter Berufung auf Mitarbeiter. Google hatte vor einem Jahr mit Chrome OS ein eigenes Betriebssystem vorgestellt, das vor allem für kleine Notebooks ausgelegt ist.
Wer bei Google einen neuen Computer mit der Microsoft-Software haben will, braucht laut dem Artikel die Zustimmung des IT-Chefs. Unter einigen Mitarbeitern habe dieser Schritt allerdings "leichtes Missfallen" ausgelöst.
Die beiden Unternehmen machen derzeit zwar in unterschiedlichen Geschäftsfeldern jeweils den Großteil ihres Umsatzes - Microsoft mit Software, Google mit Werbung im Umfeld seiner Internet-Suche. Doch sie konkurrieren in immer mehr Bereichen miteinander. Microsoft etwa investiert kräftig in seine Suchmaschine Bing, während Google mit Chrome OS ein Betriebssystem herausgebracht hat. Außerdem bieten sie konkurrierende Handy-Beitriebssysteme an.
Weitere Nachrichten vom 01.06.2010
- Kinder vor zu viel Werbung im Internet schützen
- Energieeffiziente IT senkt Stromkosten um 80 Prozent
- 2009 mehr als 50 Milliarden Euro Umweltsteuer eingenommen
- Umsätze im Download-Markt steigen weiter
- Kein WM-Tor verpassen - Flatrates für mobiles Internet
- Geburtstagsfinale bei simyo - bis zu 75 Euro sparen
- Milliarden für AKW-Entsorgung von Energiekonzernen zurückgestellt
- "Quit Facebook Day": 30.000 Facebook-Nutzer löschen Konto aus Protest
- Außenlösungen besonders effektiv bei Sonnenschutz für die Fenster
- Areva übernimmt deutschen Windkraftspezialisten Multibrid
- EU-Energieminister wollen Energieeffizienz-Ziele nicht verschärfen
- Ausgebremst: Smartphones lahmen ohne flotte Browser
- Handy, E-Mail, soziale Netzwerke und die neue Verbindlichkeit
- Zusatzprogramme bei sozialen Netzwerken
- Kursverluste des Euro zum US-Dollar lassen Ölpreise sinken

