Google erlaubt nach Klage auch Werbung von religiösen Vereinen
Beim Verkauf von Online-Werbung richtet sich Google nach bestimmten Richtlinien. So lässt das Unternehmen keine gewaltverherrlichende Werbung oder Anzeigen für Produkte zu, die aus vom Aussterben bedrohten Tierarten gefertigt sind. Das Schlagwort "Abtreibung" verkaufte Google bislang ausschließlich an nicht-religiöse Kunden wie etwa Ärzte.
Nach Angaben der Zeitung hatte sich Google bereits vergangene Woche mit dem christlichen Verein außergerichtlich geeinigt, Einzelheiten aus der Einigung seien nicht bekannt, hieß es. Als eine Konsequenz aus dem Rechtsstreit sollen bei Google künftig nun auch religiöse Gruppierungen unter dem Schlagwort "Abtreibung" Werbung schalten können, sofern diese sich auf Fakten beziehen und nicht rein emotional gestaltet sind.
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