Google-Chef zählt auf mobiles Internet: Umsatzschub durch Handy-Werbung
dpa
Frankfurt (dpa-AFX) - Der Chef des Internet-Konzerns Google, Eric Schmidt, rechnet in den kommenden Jahren mit einem Umsatzschub durch Werbung auf dem Handy. "Die nächste große Werbewelle ist das mobile Internet", sagte Schmidt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ/Dienstag). Das iPhone habe den "ersten wirklich guten" mobilen Webbrowser und weitere Geräte kämen auf den Markt. "Dann wird Werbung sehr persönlich, und der Wert der Werbung auf Mobiltelefonen wird steigen. In einigen Jahren wird die mobile Werbung mehr Umsatz bringen als die Werbung im PC-Internet", betonte der Google-Chef.
Weniger Hoffnung steckt der Google-Chef in die Werbeformen, in die der Konzern insgesamt fast fünf Milliarden Dollar investiert hat: Die Videoseite Youtube und DoubleClick, einen Spezialisten für die Auslieferung graphischer Werbung. "Es gibt sicher Chancen in Video-Werbung und in der graphischen Werbung. Einige Dinge funktionieren, aber andere funktionieren eben nicht. Einige Dinge kann man tun, andere nicht. Das mobile Internet funktioniert dagegen immer!", sagte er.
Auch beim Web 2.0, in dem soziale Netzwerke wie Facebook oder MySpace untergebracht sind, rechnet er nicht mit großen Umsatzsprüngen. "Dort ist das Geld nicht", sagt Schmidt. Enttäuscht sei der Konzern über das Ergebnis seiner 900-Millionen-Dollar-Investition, um drei Jahre als Suchmaschine in MySpace präsent zu sein. "MySpace bringt uns nicht so viel Geld, wie wir gedacht haben. Wir bekommen viele Nutzer, aber es ist schwieriger als gedacht, unser Werbenetzwerk in sozialen Netzwerken zum Laufen zu bringen." ’
Weitere Nachrichten vom 27.05.2008
- Sarkozy will Mehrwertsteuer auf Benzin EU-weit deckeln
- Euro-Parlamentarier haben Bedenken bei Ostsee-Pipeline
- Energieexperten: Gaspreise werden weiter deutlich steigen
- EU will Verwendung eines neuen Internet-Protokolls vorantreiben
- Nordex-Chef Richterich: Nordex wird internationaler Konzern
- Deutsches Atomforum will Dialog über Neubewertung der Kernenergie
- Preiserhöhungen der Versorger wirken sich auf Gastankstellen aus
- Bundeskartellamt genehmigt Debitel-Übernahme durch Freenet
- EU will bei Verhandlungen mit Russland mehr Energiesicherheit
- Union will Solarenergie ausbremsen – Solarbranche alarmiert
- Widerstand bei SPD und FDP gegen mögliche Gaspreiserhöhungen
- Vodafone mit deutlicher Gewinnsteigerung - Chef tritt dennoch zurück
- E.ON Ruhrgas mit Ergebnisanstieg - Gaspreise steigen weiter
- Über 100 Gasversorger erhöhen Gaspreise um bis zu 17 Prozent
- Zeitung: EU-Parlament für Deckelung von Strompreisen in Krisenzeiten
- Shell pumpt Milliarden in nigerianische Ölindustrie
- US-Öl kostet weiter mehr als 133 US-Dollar
Surf-Tipps
Aktionen
Wechseln über Verivox
Die Nummer 1 im Energiebereich stellt sich vor: Verivox ist das größte unabhängige Vergleichsportal für Energie in Deutschland. Daneben bietet Verivox

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
