Glos ruft unzufriedene Stromkunden zum Anbieterwechsel auf

dpa, Verivox | 07.11.2007
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa) - Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) hat von Preiserhöhungen betroffene Stromkunden zum Wechsel ihres Versorgers aufgerufen. "Wer mit seinem Lieferanten unzufrieden ist, sollte nach neuen Angeboten Ausschau halten. Nur so kommt Schwung in den Markt", erklärte Glos am Mittwoch in Berlin laut einer Mitteilung. Er lobte die Arbeit der Bundesnetzagentur, die mit den Gebührensenkungen in den von E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall dominierten Strom- und Gasnetzen einen wichtigen Beitrag für mehr Wettbewerb geleistet habe. "Bedauerlich bleibt, dass solche Netzentgeltsenkungen bisher nicht zu niedrigeren Strom- und Gaspreisen geführt haben", sagte Glos.

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Der Energie-Experte der Linksfraktion, Hans-Kurt Hill, warf in einer aktuellen Stunde im Bundestag den Stromkonzernen vor, die Bürger abzuzocken. Die privaten Haushalte zahlten 300 bis 500 Euro jährlich zuviel für Strom. Es sei an der Zeit, das "Energiekartell" zu zerschlagen. "Die Netze gehören in die öffentliche Hand, denn sie müssen dem Allgemeinwohl dienen und nicht dem Profit", sagte Hill. Der CDU-Politiker Michael Fuchs wies die Forderung zurück. Es dürfe keinen "staatlichen Dirigismus" und keine "sozialistische Gleichmacherei" geben.



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