Gesundheitsfolgen für Arbeiter aus Uranfabrik nach Unfall noch unklar

dpa | 25.01.2010
Bild: Atomkraftwerk


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Münster - Nach dem Störfall in der Gronauer Uranfabrik am vergangenen Donnerstag muss ein radioaktiv verstrahlter Arbeiter weiter um seine Gesundheit bangen. Erst im Laufe des Tages soll bekanntgegeben werden, ob der 45-Jährige Schäden davontragen wird und in Behandlung bleiben muss. Das teilte die Uniklinik in Münster am Montag mit. "Sein Zustand ist unverändert", sagte ein Sprecher des Krankenhauses.


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Der Arbeiter war bei dem Störfall am vergangenen Donnerstag laut Atomaufsicht radioaktivem Uranhexafluorid in noch unbekannter Menge ausgesetzt. Der Mann wurde an Armen und Beinen verseucht. Mediziner hatten nach dem Unfall Spuren von Uran im Urin des Arbeiters gefunden. Wie es zu dem Störfall kam, ist noch unklar.

Am Wochenende hatten mehrere hundert Atomkraftgegner in nordrhein-westfälischen Städten für den Ausstieg aus der Atomkraft demonstriert.



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