Gesetzesvorlage für billigere Handygespräche im Ausland verabschiedet
Brüssel - Die neuen Regeln für billigere Handygespräche und SMS im Ausland (EU) sind nun beschlossene Sache. Die EU-Kommission in Brüssel teilte mit, dass nach dem Europäischen Parlament auch der Ministerrat die Gesetzesvorlage für das sogenannte Roaming am Montag verabschiedete. Die Kommission schätzt, dass die ab 1. Juli geltenden Vorschriften zu Preissenkungen um bis zu 60 Prozent für die Verbraucher führen.
Eine SMS-Kurzmitteilung per Handy darf künftig nicht mehr als elf Cent plus Mehrwertsteuer kosten, für deutsche Verbraucher ergibt sich ein Preis von etwa 13 Cent. Für eine Gesprächsminute aus dem EU-Ausland zahlen Besitzer deutscher Handys künftig höchstens noch rund 51 Cent. Werden sie angerufen, darf das mit nicht mehr als 22,6 Cent berechnet werden. Auch das mobile Surfen im Internet wird durch eine Begrenzung der Großhandelspreise im Schnitt billiger. Neu ist auch die obligatorische sekundengenaue Abrechnung nach der ersten halben Minute.
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