Gerüchte über Killer-SMS rufen ägyptische Behörden auf den Plan
Kairo - Gerüchte über die Verbreitung einer Killer-SMS halten sich in Ägypten so hartnäckig, dass jetzt sogar die Behörden dagegen vorgehen. Es gebe keine Handy-Botschaft, die bei den Empfängern erst schwere Kopfschmerzen und dann eine tödliche Gehirnblutung auslöse, meldete die amtliche Nachrichtenagentur MENA am Mittwoch unter Berufung auf Sicherheitskreise.
Die Zeitung "Egyptian Gazette" berichtete, in Mallawi südlich von Kairo sei ein Mann einem Schlaganfall erlegen, kurz nachdem er eine der mysteriösen SMS mit den Endziffern 111 erhalten hatte.
Das Gesundheitsministerium erklärte, es sei den Behörden kein derartiger Fall bekannt. "Diese Gerüchte widersprechen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen", hieß es in der Erklärung. Das Innenministerium nahm laut MENA drei Ölarbeiter unter dem Verdacht fest, das Gerücht in Umlauf gebracht zu haben.
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