Geringere Nachfrage setzt Ölpreis weiter unter Druck
dpa
Singapur (dpa-AFX) - Der US-Ölpreis ist am Freitag weiter gesunken. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im September 113,73 Dollar. Das sind 1,30 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Händler begründeten den Rückgang mit der Erwartung einer rückläufigen Nachfrage und einem wachsenden Angebot, während der etwas stärkere Dollar Fonds zum Ausstieg veranlasse.
- Anzeige -
"Die Nachfrageseite ist die Hauptsorge. Das Angebot der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) steigt, aber es gibt einen Mangel an Käufern. So wurde in China der Verbrauch gedrosselt", sagte Experte Gerard Burg von der National Australia Bank. Im Vergleich zum Rekordstand Mitte Juli von 147,27 Dollar hat der US-Ölpreis gut ein Fünftel eingebüßt.
Weitere Nachrichten vom 15.08.2008
- Unverlangt erhaltener Auftragsbestätigung sofort widersprechen
- Zeitung: T-Mobile USA erster Anbieter von Handys mit Google-System
- MVV Energie wächst zweistellig - Gutes Geschäft mit Strom
- Finnischer Ex-Regierungschef Lipponen wird Berater bei Nord Stream
- Gericht: TNK-BP-Chef Dudley darf vorerst nicht in Russland arbeiten
- WSJ: Apple schiebt Anrufabbrüche beim iPhone auf Infineon-Chip
- EU erlaubt Allianz von Stromnetzbetreibern
- Yahoo beruft zwei Icahn-Vertraute in Verwaltungsrat

