Gericht: T-Mobile darf iPhone mit Vertrag und Sperre verkaufen
dpa
Hamburg (dpa)- Im Streit um den Vertrieb des Apple-Handys iPhone hat T-Mobile einen juristischen Sieg gegen Vodafone errungen. T- Mobile darf das iPhone nun doch mit einem Zweijahresvertrag und einer Sperre für andere Netze anbieten, teilte das Hamburger Landgericht am Dienstag mit. Die Zivilkammer 15 hob eine Einstweilige Verfügung auf, die der Konkurrent Vodafone gegen das Vertriebsmodell von T-Mobile erwirkt hatte. Vodafone kann gegen das Urteil in die Berufung vor das Hanseatische Oberlandesgericht gehen.
- Anzeige -
Nach der Entscheidung des Gerichts kündigte T-Mobile an, den Verkauf der entsperrten iPhone-Version ohne Vertrag wieder zu stoppen. Das Unternehmen hatte seit dem Erlass der gerichtlichen Verfügung das Mode-Handy auch ohne Vertrag und Sperre für 999 Euro statt der 399 Euro mit Vertrag angeboten. "Wir kehren zum alten Vertriebsmodell zurück", sagte ein T-Mobile-Sprecher in Bonn. Nach Angaben des Gerichts konnte die Zivilkammer 15 nach einer Verhandlung in der vergangenen Woche im Vertriebsmodell von T-Mobile keinen unlauteren Wettbewerb oder einen Verstoß gegen das Kartellrecht mehr erkennen. Die Anwälte von Vodafone und T-Mobile hatten vor Gericht zwei Stunden für ihre Positionen gestritten.
Weitere Nachrichten vom 04.12.2007
- Simyo verlängert Sonderaktion: Vergünstigte Startersets bis Ende des Jahres
- Nokia erwartet höheren Gewinn und starkes Branchenwachstum
- Motorola: Auch Cheftechnologin wirft das Handtuch
- Russische Telekom-Konzerne prüfen Milliarden-Fusion
- Licht aus im Bundestag - Grüne wollen maximalen Klimaschutz
- Macquarie besitzt Techem nach Ende von Übernahmefrist fast alleine (Mit Bild)
- Deutsche Strombosse sorgen sich um das Ansehen ihrer Branche
- Dänen streiten über neues Kohlekraftwerk in Mecklenburg-Vorpommern
- Neuseeland will keine neuen Kraftwerke mit fossilen Brennstoffen
- Verbraucher laden immer mehr aus dem Netz herunter
- Winter-Special bei Versatel: Drei Monate ohne Grundgebühren
- Klima-Allianz ruft zu Aktionstag auf - Erzürnt über Kohlekraftwerke
- REpower verkauft 25 MW-Windpark an Allianz
- Deutsche Erdöl- und Erdgasproduzenten bilden Forschungsfonds
- Union will Hausbesitzer bei Energie- und Klimapaket verschonen
- Keine Mehrheit für EU-Pläne zur Entbündelung der Energiekonzerne
- Gabriel dämpft Hoffnung auf stark verlängerte Atommeiler-Laufzeiten
- Verbraucherzentralen rufen Kunden zu Stromanbieterwechsel auf
Surf-Tipps

