GDF und Suez fusionieren - Neuer europäischer Energieriese
Der neue Gesamtkonzern will mit dem Mischangebot von Gas und Strom nicht nur im Ausland expandieren, sondern auch dem französischen Stromanbieter EDF auf dem Heimatmarkt 20 Prozent der Kunden abjagen. In Belgien würde Suez GDF die Märkte weitgehend beherrschen. Die EU- Kommission hat daher die Fusion nur unter der Auflage genehmigt, dass beide belgische Konzernteile verkaufen. Suez tauscht in einem Milliardengeschäft mit der italienischen ENI sein belgisches Gasnetz unter anderem gegen die römische Wasserversorgung. GDF will sein belgisches Stromgeschäft an EDF abgeben.
Suez ist mit einem Umsatz von 47,5 Milliarden Euro (2007) fast doppelt so groß wie die GDF. Von den Einnahmen entfielen 17,6 Milliarden Euro auf die Sparte Energie Europa, 6,6 Milliarden auf Energie International und 11,3 Milliarden auf Energiedienste. GDF, der zweitgrößte Gaskonzern Europas nach der russischen Gazprom, kam auf 27,4 Milliarden Euro Umsatz. Beide Konzerne sind rentabel und haben großes Entwicklungspotenzial. Suez kam 2007 auf 3,9 Milliarden Euro Überschuss,
Weitere Nachrichten vom 04.06.2008
- Heftige Kritik im Bundestag an Telekom - Ruf nach mehr Datenschutz
- Kündigung am besten über den neuen DSL-Anbieter laufen lassen
- Vattenfall appelliert an Senat: Moorburg jetzt zügig genehmigen
- Bundesregierung sieht keinen Bedarf für neues Energiekonzept
- Steinmeier: Bei Ostsee-Rat keine kritische Diskussion zur Pipeline
- Umfrage: Deutsche wollen mehr Datenschutz
- Kommunikation auf allen Kanälen: Multimessenger für das Handy
- Union hält an Vorratsdatenspeicherung fest
- Yahoo! terminiert verschobene Hauptversammlung auf 1. August
- Zeitung: Fusion von Gasversorger GDF mit Suez am 16. Juli
- Netzagentur: Telekom soll wie Siemens Beschwerdestellen einrichten
- Koalition billigt Klimapaket - Heftiger Disput bei Union
- REpower: Auftrag über 200 Megawatt für Windparks in den USA
- US-Ölpreis nach starken Vortagesverlusten kaum verändert

