Gazprom will Engagement auf dem deutschen Energiemarkt ausweiten
Bei der seit Jahren geplanten Ostsee-Pipeline von der russischen Küste bis nach Greifswald ist Gazprom bislang nicht über das Stadium der Verhandlungen hinausgekommen. Im Herbst dieses Jahres werde man über die Kapazität der Leitung entscheiden, kündigte Medwedjew an. Nach Konzernangaben habe man als westlichen Partner bislang nur das deutsche Unternehmen BASF gewinnen können, dessen Tochter Wintershall eng mit Gasprom zusammenarbeitet.
Das erste gemeinsame Erdgasförder-Projekt mit Deutschland, Atschimgas in Nordsibirien, sei auf einem guten Weg, betonte die Gazprom-Führung. "Wir werden schon bald erste Erfolgsmeldungen über eine Gasförderung verbreiten können", betonte Medwedjew, ohne konkrete Daten für Bohrungen zu nennen. Bei dem Gemeinschaftsunternehmen Atschimgas beteiligt Gazprom die BASF-Tochter Wintershall als erste ausländische Firma direkt an der Gasförderung in Russland. Die Produktion soll nach bisherigen Plänen im Jahr 2008 auf vollen Touren laufen.
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