Gazprom warnt E.ON Ruhrgas vor Schadensersatzklage
Moskau - Der russische Gaskonzern Gazprom
Die Schadensersatzforderungen seien unberechtigt, da kein Ruhrgas-Kunde tatsächlich unter dem Lieferstopp gelitten habe. Gazprom habe alles getan, um seine Verpflichtungen zu erfüllen. Die Jamal-Pipeline durch Weißrussland und Polen sei bis ans Limit gefüllt worden. Zudem sei Gas aus unterirdischen Speichern geliefert worden, an denen Gazprom beteiligt sei. Medwedew betonte, dass es sich bei dem Lieferstopp um höhere Gewalt gehandelt habe. Der Konzern sei zur Geisel eines "innerukrainischen Machtkampfes" geworden. Der Manager bestritt den Vorwurf, dass der Kasseler Gasimporteur Wingas, an dem Gazprom beteiligt ist, eine Vorzugsbehandlung erhalten habe. "Keiner hat mehr oder weniger bekommen. Egal ob E.ON, Wingas oder Gaz de France
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