Gazprom und E.ON verschieben Gas-Kraftwerksbau

dpa
Bild: E.ON Firmenzentrale


Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Berlin/Lubmin - Die beiden Energieriesen Gazprom und E.ON haben den Bau ihres Gas-Kraftwerks in Lubmin bei Greifswald auf unbestimmte Zeit verschoben. Als Grund für die Entscheidung nannte Gazprom die aktuelle Wirtschaftskrise sowie den rückläufigen Gasverbrauch. Die Entscheidung sei einvernehmlich zwischen den Partnern gefallen, sagte der Sprecher von Gazprom Germania, Burkhard Woelki, am Montag der dpa. Sollte sich die allgemeine Wirtschaftssituation wieder entspannen, sei es denkbar, dass Lubmin wieder nach vorne rücke.


- Anzeige -

Gazprom und E.ON hatten vor knapp eineinhalb Jahren ein Joint Venture für den Bau eines Gas-und Dampfturbinenkraftwerks am früheren Atomstandort Lubmin geschlossen. Für den Bau des 1200-Megawatt-Kraftwerks lag durch das ursprüngliche Vorgängerprojekt der Firma Concord Power Lubmin (CPL) bereits eine Errichtungsgenehmigung vor, die im Sommer 2009 verlängert werden muss. Ursprünglich sollte das Kraftwerk in Zusammenhang mit dem Bau der 1200 Kilometer langen Ostsee-Pipeline des Firmenkonsortiums Nord Stream in Betrieb gehen. Im russisch-europäischen Firmenkonsortium Nord Stream ist Gazprom Mehrheitseigner mit 51 Prozent der Gesellschafteranteile. Nord Stream will von Ende 2011 an russisches Erdgas durch die Ostsee nach Lubmin transportieren. Derzeit läuft für das 7,4 Milliarden Euro-Projekt das Genehmigungsverfahren.



Weitere Nachrichten vom 06.07.2009

Kostenlose Beratung
0800 80 80 890
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa 9-16 Uhr

Häufig gestellte Fragen
Skype Video-Beratung
Verivox ist ausgezeichnet
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen