Gazprom steigert trotz geringerer Abnahme Gewinn
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- Gazprom rechnet mit deutlichem Gewinnrückgang in Europa
- Energieriese Gazprom muss Umsatzeinbußen hinnehmen
- Gazprom will Anteil an drittgrößtem Gasimporteur VNG ausbauen
- Gazprom erwartet Halbierung des Gewinns im ersten Quartal
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Moskau - Russlands Energieriese Gazprom konnte im dritten Quartal 2009 den Nettogewinn aufgrund niedrigerer Steuern und günstiger Wechselkurse um ein Drittel steigern. Damit hat der weltgrößte Gasproduzent den Rückgang der Nachfrage von Juli bis September 2009 mehr als kompensiert.
Der Nettogewinn stieg um 33 Prozent auf 174,64 Milliarden Rubel (4,1 Milliarden Euro), wie Gazprom am Montag in Moskau mitteilte. Damit übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten, die mit einem Nettogewinn von 158,2 Milliarden Rubel gerechnet hatten. Die Erlöse verringerten sich um 8 Prozent auf 770,79 Milliarden Rubel. Der Umsatz litt unter der Nachfrageschwäche in Europa, dem wichtigsten Kunden des Gaskonzerns.
Gazprom deckt rund ein Viertel des europäischen Gasbedarfs. Die Nachfrage der Europäer war wegen der Wirtschaftskrise gesunken. Erschwerend kam hinzu, dass aufgrund alternativer Energiequellen auch der Marktanteil von Gazprom abnahm. Im Vergleich zum zweiten Quartal konnte Gazprom im dritten Quartal jedoch eine leichte Verbesserung erzielen, da die europäische Nachfrage geringfügig zunahm.
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