Gazprom: Pipeline in die Türkei soll Ende 2016 Betrieb aufnehmen

Moskau - Der russische Energiekonzern Gazprom will die neue Gas-Pipeline zur Belieferung der Türkei Ende nächsten Jahres in Betrieb nehmen. Es sei vereinbart worden, die Lieferungen im Dezember 2016 aufzunehmen, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller am Donnerstag nach einem Gespräch mit dem türkischen Energieminister.

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Bild: Ferngasleitung Bild: ©sss78/fotolia.com / Text: AFP

Eine Vereinbarung mit dem türkischen Staatsunternehmen Botas sieht vor, dass die Gas-Pipeline mit dem Namen Turkish Stream ein Gesamtvolumen von 63 Milliarden Kubikmeter haben soll.

Hintergrund des Projekts ist das überraschende Aus für die geplante Pipeline South Stream, die unter dem Schwarzen Meer und an der Ukraine vorbei nach Südeuropa führen sollte. Ende 2014 gab Russland das Projekt vorerst auf und verwies zur Begründung auf eine Blockade durch die EU-Kommission.

Nun will Russland die Türkei zu einem wichtigen Transitland - anstelle der Ukraine - für die Gaslieferungen nach Europa machen. Allerdings berichteten russische Medien im März, dass die Verhandlungen zwischen Russland und der Türkei über den Preis für das zu liefernde Gas stockten. An die Türkei liefert auch Aserbaidschan Gas.

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