Gazprom bereitet Erkundungsbohrungen für großes Erdgaslager vor
Bis Mitte 2009 soll die Entscheidung fallen, ob der Speicher Hinrichshagen erschlossen und in Betrieb genommen wird. Für den gesamten Ausbau veranschlagt Gazprom Germania rund 400 Millionen Euro, allein die Erkundungsversuche sollen rund 20 Millionen Euro kosten. In Hinrichshagen könnten rund fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas eingelagert werden, das entspricht laut Gazprom fünf Prozent des deutschen Jahresbedarfs. Mit der Speicherung sollen auch jahreszeitliche Schwankungen zwischen Anlieferung und Abnahme überbrückt werden.
Der Speicher soll an mindestens eine der beiden Erdgasleitungen angeschlossen werden, die von Lubmin aus den Nordwesten der EU bis Frankreich und den Süden versorgen sollen. Gazprom Germania ist mit 120 Beschäftigten nach eigenen Angaben die größte Tochterfirma des russischen Gaslieferanten Gazprom. Neben Deutschland steuert das Berliner Unternehmen Aktivitäten in rund 20 weiteren Ländern.
Weitere Nachrichten vom 17.03.2008
- Klimadiskussion in Japan - Blair will Revolution beim Umweltschutz
- Bundesregierung hält Verkauf von Stromnetzen für falsch
- Ökoenergiebranche für Stromnetz-Engagement
- Madagaskar gehört seit neuestem zu den Erdölförderländern
- Noch keine Festlegung zu Stromnetzen bei Vattenfall Europe
- Externe Festplatte mit USB schneller als Netzwerkspeicher
- TELE2-Aktion: Für 0,84 Cent pro Minute ab 18. März telefonieren
- Vattenfall will an Kohlekraftwerksbau in Hamburg festhalten
- Untergeschobenen Telefon-Tarif nicht einfach hinnehmen
- Deutsche Telekom steigt bei griechischer OTE ein
- Spiegel: RWE will Stromnetz in Netzgesellschaft einbringen
- Auch Bund prüft Rückforderung von Subventionen an Nokia
- Ölpreis steigt über 111 US-Dollar - Dollar-Schwäche stützt Ölpreis
- British Energy steht möglicherweise vor Übernahme oder Fusion
- Litauens Präsident Adamkus will Ostsee-Pipeline verhindern
- RAG Deutsche Steinkohle will im Saarland bis 2012 Kohle abbauen
- DoubleClick kommt Google etwas teurer - Kaufpreis 3,24 Milliarden US-Dollar
- Zwischenfall im Atomkraftwerk Brokdorf - Notstromstrang fällt aus
- RWE steigt in den russischen Strommarkt ein

