Gasprom: Wir haben Staatsbürgschaft für Pipeline-Kredit nicht nötig

dpa
Bild: palniki gazowe


Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Moskau/Berlin (dpa) - Im Streit über eine Staatsbürgschaft der ehemaligen Bundesregierung hat der russische Konzern Gasprom seinen Verzicht auf einen Bankenkredit zur Finanzierung der Ostsee-Pipeline bekräftigt. "Gasprom ist der weltweit größte Gasexporteur und ein erstklassiger Schuldner, der überhaupt keinen Gebrauch von Staatsbürgschaften macht", teilte der Konzern am Montag in Moskau mit. Den über eine Staatsbürgschaft der Bundesregierung abgesicherten Kredit von Deutscher Bank und KfW Bankengruppe habe man abgelehnt.

- Anzeige -
Erteilt wurde die Bürgschaft in der Endphase der Bundesregierung von Gerhard Schröder (SPD). Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums fiel die Entscheidung Ende Oktober im interministeriellen Ausschuss. Dieser besteht aus Vertretern der Ministerien für Wirtschaft, Finanzen, Auswärtiges und wirtschaftliche Zusammenarbeit. Nach Bekanntwerden der Bürgschaft geriet Schröder in die Kritik, weil er als Kanzler das Pipeline-Projekt mit durchgesetzt hatte und jetzt Aufsichtsrats-Chef der Gasprom-Pipelinetochter ist. Schröder hielt dem entgegen, er sei an der Entscheidung für die Bundesbürgschaft nicht beteiligt gewesen und habe davon auch nichts gewusst.


Weitere Nachrichten vom 03.04.2006

Kostenlose Beratung
0800 80 80 890
Mo-Fr 8-20 Uhr
Sa 9-16 Uhr

Häufig gestellte Fragen
Skype Video-Beratung
Benachrichtigungsservice
Aktuelle Tarifangebote für
Sie zusammengestellt.
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
Geschäftspartner
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen