Gasmarkt erneut im Visier der EU-Wettbewerbshüter
Brüssel - Die EU-Wettbewerbshüter nehmen den Gasmarkt in Deutschland erneut unter die Lupe. Das bestätigte EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes am Donnerstag in Brüssel, ohne dabei Details oder gar Firmennamen zu nennen. Der RWE-Konzern hatte sich bereits zu Jahresbeginn auf Druck von Kroes dazu verpflichtet, sein gesamtes westdeutsches Gasübertragungsnetz zu verkaufen. Aus der Umgebung von Kroes wurde nun auf "Informationen in der deutschen Presse" verwiesen. Die "Financial Times Deutschland" hatte am vergangenen Freitag berichtet, die Wettbewerbshüter gingen dem Verdacht nach, dass sich der Düsseldorfer E.ON-Konzern im Gasmarkt wettbewerbswidrig verhalte. Die Tochter E.ON-Ruhrgas habe angeblich Transportkapazität in ihrem Leitungsnetz künstlich verknappt.
Weitere Nachrichten vom 03.12.2009
- Studie: Solarstrom-Zuwachs übertrifft Prognosen deutlich
- Steigerung von erneuerbarer Energie auf 100 Prozent möglich
- "Kontraste": Zweifel an Sicherheit des AKW Biblis bleiben bestehen
- EuGH kippt Schutz für die Telekom im Gesetz
- Neuer Service: SMS-Code ersetzt fehlende Briefmarke
- Google bietet Kompromiss im Konflikt um Bezahlinhalte im Netz
- Verivox Adventskalender: Energiespartipp vom 2.12.2009
- Financial Times Deutschland: EnBW besteht nicht länger auf Mehrheit bei VNG
- Facebook kündigt besseren Schutz der Privatsphäre an
- Fast drei Viertel der deutschen Haushalte haben Zugang zum Internet
- FAZ: Bundeskartellamt ermittelt gegen Telekom
- Ölpreise erholen sich nach Vortagesverlusten

