Gas-Pipeline zwischen Iran und Turkmenistan eingeweiht
Aschgabat - Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am heutigen Mittwoch in Turkmenistan eine neue Gas-Pipeline zwischen den beiden Ländern eingeweiht. Die jährlichen Gaslieferungen Turkmenistans an das nördliche Nachbarland sollen auf 20 Milliarden Kubikmeter steigen, mehr als das Doppelte, wie Ahmadinedschad und sein turkmenischer Kollege Gurbanguli Berdymuchamedow sagten. Bislang liefert Turkmenistan acht Milliarden Kubikmeter durch eine 1997 eröffnete Pipeline. Die neue Pipeline aus dem südlichen Dowletabad führt über 30,5 Kilometer ins iranische Changiran.
Ahmadinedschad sprach anlässlich der Eröffnung von einem "historischen Ereignis" in den bilateralen Beziehungen. Die Pipeline werde diese auf ein "neues Niveau" heben. Es war Ahmadinedschads erste Auslandsreise seit der Niederschlagung von Oppositionsprotesten mit mindestens acht Toten in Teheran Ende Dezember. Er besucht Turkmenistan und Tadschikistan. Erst im vergangenen Monat wurde eine über fast 7000 Kilometer lange Gas-Leitung durch Turkmenistan, Usbekistan und Kasachstan und China eröffnet. Sie soll bis 2013 bis zu 40 Milliarden Kubikmeter Gas in die Volksrepublik bringen.
Weitere Nachrichten vom 06.01.2010
- Apple steigt in den Markt für mobile Werbung ein
- Bundesnetzagentur setzt Signale für Investitionen in die Strom- und Gasnetze
- Dena setzt sich für einheitliche Förderung regenerativer Energien ein
- E.ON strebt raschen Verkauf seines Stromnetzes an
- Googles Smartphone ab sofort über das Internet erhältlich
- Ölpreise halten sich knapp über der 80-Dollar-Marke

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
