Gartner: Handy-Verkäufe weltweit bis zu 10 Prozent gesunken

dpa-AFX
Bild: Handys


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Egham - Die Wirtschaftskrise hat im ersten Quartal des laufenden Jahres deutliche Spuren auf dem Handy-Markt hinterlassen. Auf der ganzen Welt ging die Zahl der verkauften Mobiltelefone innerhalb eines Jahres um 9,4 Prozent auf 269,1 Millionen zurück, wie das Marktforschungsinstitut Gartner am Mittwoch im britischen Egham berichtete.


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"Es war das erste Mal, dass der Markt im ersten Quartal verglichen zum Vorjahr geschrumpft ist", erklärte Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Händler versuchten demnach, die Lagerbestände abzubauen und keine neuen Geräte von den Herstellern abzunehmen. Es gebe allerdings Anzeichen für eine Erholung zum Beispiel in Nordamerika und China.

Nokia verteidigte seinen ersten Platz, aber der Marktanteil des Branchenprimus sank auf 36,2 Prozent (2008: 39,1 Prozent). Samsung Electronics hielt sich mit 51.385 verkauften Handys auf Platz zwei vor LG Electronics. Der Anteil von Smartphones an den verkauften Handys stieg auf 13,5 Prozent. Für das Gesamtjahr gehen die Marktforscher weiterhin von einem Absatzrückgang von vier Prozent aus.



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