Galaxy Note 7: Samsung droht Sammelklage in den USA

New Jersey - Es sollte das neueste Smartphone-Flaggschiff sein, doch das Galaxy Note 7 hat sich für Samsung zum Debakel entwickelt. Nun sollen Sammelklagen folgen. Dabei geht es derzeit noch nicht einmal direkt um die Feuergefahr, die von dem Gerät ausging. Die drei Käufer aus den Bundesstaaten Nevada, Kalifornien und Pennsylvania kritisieren, dass zwischen der ersten Rückruf-Ankündigung und dem Beginn des Austauschs drei Wochen vergingen.

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Bild: Samsung Logo Bild: ©Samsung / Text: dpa

Damit seien Kunden für diese Zeit mit potenziell gefährlichen Geräten zurückgelassen worden, die sie nicht benutzen sollten, während die Kosten für die Mobilfunk-Verträge allerdings weiter liefen. Dafür wollen sie entschädigt werden. Die in New Jersey eingereichte Beschwerde muss den Status einer Sammelklage erst noch bekommen.

Samsung hatte rund eine Million Smartphones des Modells Galaxy Note 7 in den USA verkauft. Zusammen mit Austauschgeräten wurde der Rückruf zuletzt auf 1,9 Millionen Smartphones ausgeweitet.

Der Konzern hatte das Telefon, das als High-Tech-Modell gegen Apples iPhone 7 antreten sollte, vergangene Woche komplett vom Markt genommen, nachdem auch vermeintlich sichere Ersatzgeräte Feuer fingen.

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