Fusion des Strom- und Gasriesen GDF Suez vollzogen
AFP
Paris (AFP) - Die Fusion der französischen Unternehmen GDF und Suez zum neuen Energieriesen GDF Suez ist perfekt: Der Großkonzern gab am Dienstag sein Börsendebüt. Ebenfalls an die Börse ging die abgespaltene Firmensparte Suez Environnement. Die Aktionäre von Gaz de France (GDF) und Suez hatten den Zusammenschluss zu einem der größten Energieversorger der Welt vergangene Woche unter Dach und Fach gebracht. Suez-Chef Gérard Mestrallet, der die neue Firmengruppe mit 200.000 Mitarbeitern leiten wird, nannte es einen "Traum", der in Erfüllung geht.
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Die französische Regierung hatte die Fusion Anfang 2006 eingefädelt, um Suez vor einer feindlichen Übernahme durch den italienischen Energiekonzern Enel zu schützen. Das Vorhaben stieß aber in Frankreich auf große Widerstände, weil der Staat dadurch anders als zugesichert seine Mehrheit bei GDF verliert. An der neuen Gruppe wird Paris als größter Anteilseigner fortan 35,6 Prozent halten.
Die beiden Konzerne kommen zusammen auf einen Jahresumsatz von fast 75 Milliarden Euro - deutlich mehr als der heimische Konkurrent EDF oder der deutsche E.ON-Konzern. Der gemeinsame Gewinn lag vergangenes Jahr bei 5,6 Milliarden Euro.
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