'FTD': Gaz de France und Total wollen bei Ostseepipeline einsteigen

dpa-AFX
Bild: Ferngasleitung


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Frankfurt - Die französischen Konzerne Gaz de France und TOTAL wollen sich einem Pressebericht zufolge an der geplanten Ostseepipeline beteiligen. Das berichtete die "Financial Times Deutschland" am Freitag unter Berufung auf Kreise der Pipeline-Betreibergesellschaft Nord Stream. Eine Entscheidung über neue Gesellschafter sei aber noch nicht gefallen. Derzeit hält der russische Gaskonzern Gazprom 51 Prozent der Anteile am Bau- und Betreiberkonsortium, E.ON Ruhrgas und BASF/Wintershall haben jeweils 20 Prozent. Die übrigen neun Prozent entfallen auf die niederländische Gasunie.


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Unklar ist laut Zeitung, wer bei einem Einstieg der Franzosen Teile abgegeben muss. "Sollte das spruchreif werden, müssen wir darüber diskutieren", sagte Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg der Zeitung. Gazprom pocht bislang auf eine Mehrheitsbeteiligung. Der Bau der 1.200 Kilometer langen Pipeline vom russischen Wyborg ins vorpommersche Greifswald soll im kommenden Jahr beginnen. Vorgesehen ist, dass bereits 2011 russisches Gas durch die erste Leitung fließt.



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