Freenet sucht weiter neuen Chef
- Telekomanbieter Freenet mit Umsatzsprung und Gewinnrückgang
- Handy-Messe: O2 übernimmt 80 Shops von freenet
- freenet setzt auf Datenkommunikation und Werbung
- Freenet: Verkaufsgespräche von DSL-Geschäft laufen weiter
- United Internet erwirbt Freenet-Anteil direkt
- Freenet-Chef Eckhard Spoerr verlässt das Unternehmen
- Freenet-Chef erwartet höhere Synergien durch debitel-Übernahme
gesamtes Archiv
Hamburg/Büdelsdorf - Es sind die ungelösten Fragen, die die Bilanzpressekonferenz des Telekomunternehmens Freenet
Ohne die jüngst veräußerte debitel Nederlands und das zum Verkauf stehende DSL-Geschäft verdoppelte sich das Konzernergebnis 2008 aus fortgeführtem Geschäft von 60,9 auf 148,4 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte von 1,7 Milliarden auf 2,8 Milliarden Euro. Operativ verdiente Freenet etwas weniger als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich im abgelaufenen Jahr um 3,1 Prozent auf 207,1 Millionen Euro. Aufgrund der Veränderungen in der Bilanzierung könne dieser Wert aber nicht mit dem Vorjahr verglichen werden, schreibt UniCredit-Analyst Friedrich. Angesichts der großen operativen Probleme im vergangenen Jahr sei diese Zahl durchaus solide.
Dass allerdings bislang keine Zahlen zu DSL-Neukunden im vierten Quartal veröffentlicht wurden, deutet nach Meinung von UniCredit-Analyst Friedrich darauf hin, dass Freenet erneut Kunden verloren hat. Bereits im dritten Quartal hatten rund 50.000 Kunden ihre Verträge gekündigt. Das dürfte es noch schwerer machen, einen passenden Käufer für den Bereich zu finden. Zwar werden die Hamburger nicht müde zu betonen, dass die Gespräche weiterlaufen. Doch in der Branche fragt man sich inzwischen, wer überhaupt noch als Käufer in Frage kommt, nachdem United Internet
Weitere Nachrichten vom 18.03.2009
- Familien kommunizieren mehr via Web
- Notruf per Handy bald nur noch mit SIM-Karte
- Telekom soll weiter Ausweichen auf günstigere Anbieter ermöglichen
- EU-Kommission besiegelt Aus für klassische Glühbirne
- Gazprom senkt Export nach Europa seit Jahresbeginn um 40 Prozent
- Vodafone: 50 Euro Startguthaben bei Paket-Tarifen
- EuGH prüft Rücktritt von Energielieferverträgen
- RWE wird sein Gasnetz verkaufen
- Spam-Mails mit gefälschten Windows-Updates im Umlauf
- Telekom-Vorstand will Zumwinkel-Entlastung aufschieben
- Günstiger online: Preissenkungen für nahezu jeden dritten Kunden
- Apple präsentiert neue iPhone-Software
- EnBW kontrolliert Telefon- und Mailverbindungen
- Merkel macht sich für laschere EU-Regeln für Telekom stark
- US-Ölpreise nach Gewinnmitnahmen etwas gefallen

