Französische Konzerne planen Ausbeutung kasachischer Öl- und Gasvorkommen
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Astana - Mit Milliarden-Deals sind französische Konzerne in die Ausbeutung der großen Öl- und Gasvorkommen in Kasachstan eingestiegen. Im Beisein des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy wurden am Dienstag in der kasachischen Hauptstadt Astana die Verträge im Volumen von mehr als vier Milliarden Euro geschlossen. So legt ein Konsortium französischer Unternehmen die Pipeline, mit der das Öl aus dem kasachischen Riesen-Ölfeld Kaschagan in die aserbaidschanische Hauptstadt Baku gelangen soll. Von Baku aus soll das Öl unter Umgehung Russlands nach Europa kommen.
Die französischen Energiekonzerne Total und GDF Suez sicherten sich im Beisein von Sarkozy zudem einen 25-Prozent-Anteil an dem russisch-kasachischen Gasfeld Chwalinskoje im Kaspischen Meer. Dieses soll mit dem russischen Energiekonzern Lukoil und dem staatlichen kasachischen Energiekonzern Kasmunajgas ausgebeutet werden. Russland, Kasachstan und andere rohstoffreiche Ex-Sowjetrepubliken sind in den vergangenen Jahren dazu übergegangen, ausländische Konzerne mit einer Minderheit an der Ausbeutung von Öl- und Gasfeldern zu beteiligen. Auch deutsche Konzerne sind etwa an der Ausbeutung sibirischer Gasfelder beteiligt.
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