Französische GDF Suez will sich an Ostsee-Pipeline beteiligen
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Paris - Kurz vor dem Baustart der Gaspipeline Nord Stream zeichnet sich eine Beteiligung Frankreichs an dem Vorhaben ab. Der französische Gaskonzern GDF Suez und der russische Energieriese Gazprom hätten "große Fortschritte" in ihren Verhandlungen gemacht, erklärten die beiden Unternehmen am Montag wenige Stunden vor einem Gespräch des französischen Staatschefs Nicolas Sarkozy mit seinem russischen Kollegen, Dimitri Medwedew, in Paris.
GDF Suez werde noch vor Baubeginn im April einen Anteil von neun Prozent am Projekt Nord Stream übernehmen können. Aus Verhandlungskreisen verlautete, das französische Unternehmen werde 4,5 Prozent von E.ON Ruhrgas und 4,5 Prozent der BASF-Tochter Wintershall übernehmen.
Gazprom ist mit einem Anteil von 51 Prozent federführend bei der Pipeline. Beteiligt sind zudem - mit jeweils 20 Prozent - E.ON Ruhrgas und Wintershall sowie mit neun Prozent die niederländische Gasunie. Der Bau des ersten Leitungsstrangs soll im April beginnen; nach Fertigstellung der zweiten Röhre sollen ab 2012 jährlich 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas von Russland nach Westen gepumpt werden. Das entspricht elf Prozent des Gesamtbedarfs der EU.
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