Französische Atomaufsicht sieht weiter Sicherheitsmängel

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Bild: Stromleitungen


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Lyon (AFP) - Nach dem Uran-Zwischenfall in Südfrankreich hat die Atomaufsicht einen Stopp des Betriebs in der Verursacherfirma angeordnet. Die Arbeit der Anlage zur Reinigung von verstrahltem Material auf dem Kraftwerksgelände von Tricastin müsse bis auf weiteres eingestellt werden, erklärte die Atomsicherheitsbehörde ASN am Freitag in Lyon. Untersuchungen am Vortag hätten ergeben, dass die nach dem Unfall von der Firma Socatri getroffenen Sicherheitsmaßnahmen "nicht vollständig zufriedenstellend" seien.

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Aus der Anlage der Tochter des Atomkonzerns Areva waren Anfang der Woche 6,25 Kubikmeter radioaktive Flüssigkeit ausgetreten und zum Teil in umliegende Flussläufe gelangt. Die Inspektion des Betriebes habe ergeben, dass es zum Zeitpunkt des Unfalls "Unregelmäßigkeiten" bei der Beachtung der Vorschriften gegeben haben, erklärte die Atomaufsicht. Sie wird ihren Bericht nun der Staatsanwaltschaft übergeben.


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