Frankreichs EDF verzichtet auf Einstieg bei British Energy

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Paris (AFP) - Der französische Energiekonzern EDF verzichtet auf einen Einstieg beim britischen Atomkonzern British Energy. Die "Bedingungen für eine großangelegte Entwicklung" in Großbritannien seien "nicht gegeben", hieß es in einem Kommuniqué der Firma am Freitagmorgen in Paris.

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British Energy gehört zu 35,2 Prozent dem britischen Staat, die Regierung in London will ihren Anteil allerdings verkaufen. In den vergangenen Tagen war über eine Übernahme des Atomkonzerns durch EDF oder den britischen Gaskonzern Centrica spekuliert worden. British Energy hat fortgeschrittene Verhandlungen mit einem Interessenten zwar bestätigt, aber keine Einzelheiten mitgeteilt.

Der Energiekonzern deckt knapp zwanzig Prozent des Strombedarfs in Großbritannien und betreibt acht Atomkraftwerke auf der Insel. Medienberichten zufolge hatten zwischenzeitlich auch die deutschen Konzerne RWE und E.ON sowie Iberdrola aus Spanien Interesse an British Energy angemeldet.



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