Franko-chinesisches Unternehmen baut zwei EPR-Atomreaktoren in China

dpa
Bild: Stromleitungen



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Paris (dpa) - Die französischen Pläne für den Bau zweier moderner Atomkraftwerke China konkretisieren sich. Ein franko-chinesisches Gemeinschaftsunternehmen werde die beiden Reaktoren bauen und betreiben, teilte der französische Stromversorger EDF am Montag in Paris mit. EDF halte 30 Prozent des Unternehmens Guangdong Taishan Nuclear Power Joint Venture Company Limited (TNPC). EDF werde damit erstmals in China im Bereich Atomenergie investieren. Die beiden Druckwasser-Reaktoren nach dem Vorbild des Reaktors im nordfranzösischen Flamanville sollen in Taishan in der Provinz Guangdong gebaut werden.

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Die Bauarbeiten in Taishan haben bereits Ende 2007 begonnen, im Herbst kommenden Jahres soll der Beton gegossen werden. Die französischen Unternehmen Areva und Alstom sollen die Turbinen und die Ausstattung liefern. Das Abkommen über die nukleare Zusammenarbeit war beim Besuch des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy im November 2007 unterzeichnet worden. Die jüngsten protibetischen Proteste in Frankreich hatten zu diplomatischen Verstimmungen zwischen Paris und Peking geführt. Sarkozy ist den Chinesen zuletzt entgegengekommen, indem er zur Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele nach Peking reiste und auf ein Treffen mit dem Dalai Lama in Frankreich verzichtete.


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