Forscher untersuchen Belastungen durch Windparks
Experten der Technischen Universität Braunschweig werden mit Messinstrumenten dabei sein, wenn ein hundert Tonnen schwerer Hydraulik-Rammbock das Stahlrohr mit 3500 Schlägen 30 Meter tief in den Meeresboden treibt. Wissenschaftler der Universität Hannover erforschen während der Bauphase den Lärmschutz für Meeresbewohner. Im Oktober soll der Aufbau von "FINO 3" beendet sein. Die Lebensdauer der Plattform ist auf zehn Jahre ausgelegt.
Mit den Offshore-Anlagen betreten die Ingenieure Neuland. Drei Forschungsplattformen sollen ihnen helfen, die Besonderheiten eines Standortes im Meer unter realen Bedingungen zu studieren. "FINO 1" nördlich von Borkum konzentriert sich auf Wettereinflüsse, "FINO 2" nahe der Kadetrinne - einem der schwierigsten und gefährlichsten Gewässer der Ostsee - auf Verkehrssicherheit. "Vor Sylt haben wir mehr einen technischen Fokus", sagte Bachmann.
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