Finanzministerium plant doch keinen Milliardenhandel mit Post und Telekom

dpa | 26.10.2004
Bild: Telefon mit Wahltasten


Weitere Informationen

gesamtes Archiv
RSS-Feed abonnieren



Berlin/Bonn (dpa/lnw) - Das Bundesfinanzministerium plant keinen Milliardenhandel bei den Post-Pensionen zum Stopfen der Haushaltslöcher. Nach Gesprächen mit den in Bonn ansässigen Post- Nachfolgeunternehmen Deutsche Telekom und Deutsche Post würden ursprüngliche Pläne nicht weiter verfolgt, teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit.

- Anzeige -
Nach Angaben des Ministeriums wurde geprüft, inwieweit das französische Modell zur Übernahme von langfristigen Pensionsverpflichtungen auch in Deutschland im Bereich der Post-Nachfolgeunternehmen in Betracht kommt. "Es ist in den Gesprächen mit den Post-Nachfolgeunternehmen einvernehmlich geklärt worden, dass eine Umsetzung dieses Modells nicht weiter verfolgt wird."

Auch die Deutsche Post dementierte die angebliche Pläne : "Von diesem Vorhaben ist uns nichts bekannt", sagte eine Sprecherin am Dienstag in Bonn.

Nach Darstellung der "Financial Times Deutschland" hatte der Bund einen Milliardenhandel mit Post und Telekom erwogen, um das Staatsdefizit im kommenden Jahr unter die zulässige Höchstgrenze von drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes zu drücken. Es sei geprüft worden, ob der Bund langfristige Pensionsverpflichtungen beider Unternehmen übernehmen kann. Im Gegenzug sollten Post und Telekom dem Bund kurzfristig mehrere Milliarden Euro überweisen.



Weitere Nachrichten vom 26.10.2004


 
Surf-Tipps
Aktionen
Wechseln über Verivox
Herr Müller zeigt, wie's geht. Herr Müller
  • Schnell und einfach sparen
  • Über 12 Jahre Erfahrung
  • Über 4 Millionen Kunden
mehr Vorteile
Services
MeinVerivox
  • Newsletter mit Spartipps
  • Aktionen & neue Tarife
  • Aufträge verfolgen