Fester US-Dollar lässt Ölpreise sinken
Singapur - Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gefallen: Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni sank am Morgen um 29 Cent auf 85,90 US-Dollar. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 88,62 Dollar. Das waren 29 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Händler begründeten die leichten Preisabschläge mit dem festeren Dollar. Vor allem robuste US-Konjunkturdaten hatten den Dollar am Montag gestützt. So war der vielbeachtete ISM-Einkaufsmanagerindex für die Industrie zur Überraschung von Experten weiter gestiegen und über die 60-Punkte-Marke geklettert. Eine feste US-Währung verteuert Rohöl für Investoren außerhalb des Dollarraums und dämpft damit die Nachfrage.
Die Entwicklung der Ölpreise beeinflusst fast alle anderen Energiepreise direkt oder indirekt. Das gilt besonders für Gewerbegas, da die Preise für gewerbliche Kunden stärkere Schwankungen aufweisen als die Preise für private Verbraucher. Die Preise für Gewerbestrom werden von den Ölpreisen nur indirekt beeinflusst – hier spielt die Entwicklung an der Strombörse EEX die größere Rolle.
Weitere Nachrichten vom 04.05.2010
- E.ON öffnet Gasnetze - Streit mit EU beigelegt
- RWE erwartet Lieferverträge für Nabucco-Pipeline erst im zweiten Halbjahr
- Malaysia plant erstes Atomkraftwerk bis 2021
- Auktion von Funkfrequenzen bald in Endphase
- Zeitung: T-Mobile USA denkt über Netzallianz nach
- Neues Forschungsinstitut für thermische Solarkraftwerke
- Bericht: 1,6 Millionen Daten von SchülerVZ abgegriffen
- Zweiter Versuch für das Internet im Auto
- Französisches Parlament berät über Umweltgesetz
- Expertengruppe zur wachsenden Bedeutung des Internets nimmt Arbeit auf
- "Do-it-yourself-Homepage": Der Weg zur eigenen Webseite
- Google investiert in zwei Windparks

