Fenstersanierung: Schimmelbildung vermeiden
- Energetische Sanierung: Dämmung und Fenstertausch auf Platz 1
- Schimmel vermeiden: Richtiges Heizen und Lüften
- Heizkostenanstieg um bis zu 40 Prozent - Schuld nicht nur Winter
- Hausbesitzer stecken rund 22.000 Euro in energetische Sanierung
- Energetische Sanierung: Herausforderung für Mieter und Vermieter
- Fördermittel für energetische Sanierung nutzen
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Ganderkesee - Bei Häusern, die vor 1990 gebaut wurden, sind die Fenster häufig undicht und verursachen vor allem im Winter hohe Energiekosten. Die Experten vom Netzwerk "Der Hausinspektor" empfehlen daher eine energetische Sanierung: Moderne Fensterrahmen und Verglasungen verhindern den Energieverlust, der bei undichten Fenstern durch Zugluft entsteht. So würden effektiv die Heizkosten gesenkt.
Vor der Fenstererneuerung sollte man allerdings berücksichtigen, wie die Fassade des Hauses beschaffen ist. Sonst droht Schimmelbildung, warnen die Experten. Die Fassadenbeschaffenheit lässt sich mit dem U-Wert, dem Wärmedurchgangskoeffizienten, feststellen. Dieser Wert beschreibt den Wärmeverlust durch ein bestimmtes Bauteil. Hat das Fenster einen schlechteren U-Wert als die Außenwand, schlägt sich Feuchtigkeit am Fenster nieder.
Wenn die Fenster - nach einer Sanierung - dagegen gut verdichtet sind, die Außenwände aber nach wie vor schlecht gedämmt, sammelt sich die feuchte Raumluft an den Wänden. Das könne zu Schimmel führen und umfangreiche Sanierungsarbeiten nach sich ziehen. Man könne das Schimmelrisiko zwar durch häufiges Lüften oder spezielle Lüftungsanlagen mindern, aber nicht ausschließen, warnen die Experten.
Sachverständige beurteilen im Fall einer Fenstermodernisierung, ob weitere Sanierungen wie eine Fassadendämmung nötig sind. Die Experten empfehlen, sich am besten bereits vor dem Hauskauf über eventuell nötige Sanierungen beraten zu lassen.
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