FAZ: Telekom will höhere Gebühren von Konkurrenz
Angesichts des scharfen Wettbewerbs sieht die Telekom die Schmerzgrenze erreicht: "Eine flächendeckende Netzinfrastruktur vorzuhalten, hat einen Preis. Und die Kosten dafür kann die Deutsche Telekom nicht alleine tragen", zitiert die Zeitung Festnetzvorstand Timotheus Höttges. Die Zusammenschaltungsgebühren bringen dem Blatt zufolge der Telekom jedes Jahr Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe. Auch die um Arbeitsplätze in der Telekom besorgte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi macht gegen die Netzagentur mobil. Die Regulierung muss jetzt ein Zeichen zu setzen. Es geht nicht nur um möglichst niedrige Preise. Die Telekom braucht Luft zum Atmen, um in die Zukunft investieren zu können", so Verdi-Bundesvorstand Lothar Schröder zur FAZ.
Nach Angaben des Blattes sollen die Preise in der Tarifzone "local" von 0,43 auf 0,47 Cent in der Minute steigen, die in der Zone "single transit" von 0,71 auf 0,78 Cent. Der Preis für die wenig beanspruchte Tarifzone "double transit" soll dagegen von bisher 1,08 auf 0,78 Cent in der Minute sinken.
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