Fachdienst: Ende des Gaspreisanstiegs in Sicht

dpa
Bild: palniki gazowe



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Hamburg (dpa) - Der Anstieg der Gaspreise in Deutschland ist nach einer Umfrage des Energie-Informationsdienstes EID vorläufig gestoppt. Nur noch drei von 16 befragten größeren Versorgungsunternehmen wollen im April ihre Preise erhöhen, heißt es in der jüngsten EID-Ausgabe. Innerhalb eines Jahres hätten diese Firmen ihre Endpreise um durchschnittlich 21 Prozent angehoben. Nach Einschätzung des Fachdienstes sieht die Zukunft für die Kunden besser aus: Die Bezugskosten der Gasversorger dürften nicht mehr steigen, da sie an die Ölpreise gebunden sind. Sogar leichte Preissenkungen seien möglich. Ob diese auch die Kunden erreichen würden, ist allerdings offen.

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Die höchsten Preise und gleichzeitig die stärksten Steigerungen mussten die Gaskunden in Dresden hinnehmen, wo die Kosten innerhalb von zwölf Monaten um 33 Prozent stiegen. Ein durchschnittlicher Mehrpersonen-Haushalt muss dort nach einer Modellrechnung knapp 1900 Euro pro Jahr für Gas ausgeben. Ähnlich teuer ist es auch in Chemnitz und Frankfurt/Oder. Günstige Preise bieten dagegen die Versorger in Magdeburg, der Region Weser-Ems und Nürnberg, wo der gleiche Modellhaushalt über 300 Euro im Jahr weniger zahlen muss.

Der EID befragt die Unternehmen regelmäßig im Abstand von drei Monaten. Die ermittelten Preise stellen nicht unbedingt die Spitzenwerte in Deutschland dar, da die 16 Unternehmen nur einen Ausschnitt aus großen Zahl von mehreren hundert Gasversorgern in Deutschland bilden.



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