Facebook erntet Ärger wegen umgestellten E-Mail-Adressen
Berlin - Wegen einer Umstellung an den Adressbüchern der Facebook-Nutzer hat das Online-Netzwerk mächtig Ärger geerntet. Bei einer hohen Anzahl von Mitgliedern seien die Adressen ihrer Kontakte verändert worden und in der Folge E-Mails verloren gegangen, berichtet das Technologie-Blog "c'net". Dies betreffe insbesondere Nutzer, die ihre Adressbücher auf Geräten wie Smartphones mit den Facebook-Kontakten abgleichen. Das Unternehmen erklärte am Montag, es werde die "Telefon- Synchronisierungs-Thematik" prüfen.
Alle Facebook-Nutzer bekommen vom Unternehmen automatisch eine E-Mail-Adresse mit der Endung @facebook.com zugewiesen. Diese hatte das Online-Netzwerk kürzlich ohne Rückfrage zum Hauptkontakt gemacht - anstelle der Adresse, die die Mitglieder vorher selbst eingetragen hatten.
Wer das Adressbuch seines Smartphones oder Tablet-Computers mit seinen Facebook-Kontakten synchronisiert, schickt daher womöglich E-Mails nicht mehr an die angestammten Adressen, sondern in einen Ordner auf der Plattform des Internet-Riesen. Dort fanden etliche Nutzer die Nachrichten aber nicht.
Facebook erklärte, E-Mails von eigenen Freunden oder Freunden von Freunden würden in den Ordner "Nachrichten" geleitet, zumindest sofern die Absenderadresse im Profil hinterlegt ist. Alle anderen Mails seien im Ordner "Sonstiges" zu finden.
Weitere Nachrichten vom 03.07.2012
- E.ON und Gazprom: Verbraucher profitieren nicht von Einigung
- Umweltschützer kritisieren EU-Kommission und Oettinger
- O2, Vodafone und Telekom bauen LTE-Verfügbarkeit aus
- E.ON und Gazprom einigen sich über Gaslieferverträge
- Volkswirte erwarten EZB-Leitzinssenkung
- Second-Hand-Software: Richter erlauben Lizenz-Verkauf
- Keine Strompreisexplosion wegen Atomausstieg
- Hohen Dispozinsen mit Kontowechsel begegnen
- Google reagiert auf Kritik der EU
- Studie: Finanztransaktionssteuer belastet Riester-Sparer kaum
- Vattenfall erwägt ebenfalls Klage gegen Bundesregierung
- Phishing-Angriff tarnt sich als Amazon-Kundenservice
- Söder: "Griechenland kann und will es wohl nicht schaffen"
- "E.ON 2.0": Umstrukturierung kommt voran
- Zentrales Testamentsregister vielen Verbrauchern unbekannt
- Brauchen Macs einen Virenschutz?
- Ölpreise gestiegen - Atomstreit mit dem Iran stützt

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
- Benachrichtigungen verwalten
- Wechselaufträge verfolgen
- Verivox weiterempfehlen
