Experten: Ölfund vor Louisiana größter in den USA seit 30 Jahren

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Bild: palniki gazowe



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Paris (AFP) - Ein im Golf von Mexiko vom US-Konzern Chevron entdecktes Öl- und Gasfeld ist laut Experten einer der weltweit größten Funde seit Jahrzehnten. Es handele sich "um eine große Entdeckung im Weltmaßstab", erklärte das französische Ölinstitut IFP am Donnerstag in Paris. Demnach können aus dem am Mittwoch bekannt gewordenen Vorkommen vermutlich drei bis 15 Milliarden Barrel gefördert werden. Für die USA sei das Feld 280 Kilometer vor der Küste des Bundesstaates Louisiana der größte Fund seit 30 Jahren und könne gar zu einem "neuen Alaska" werden. Die Vereinigten Staaten würden damit ihre Ölreserven wahrscheinlich um fünf bis 25 Prozent erhöhen.

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Mit einem Beginn der Förderung werde allerdings kaum vor Ablauf von fünf Jahren zu rechnen sein, erklärte das Institut weiter. Es verwies darauf, dass das Vorkommen unter 2100 Meter Wasser und weiteren 6000 Metern Sedimenten liegt. Dass es gefunden worden sei, zeige aber auch den technischen Fortschritt bei der Ölsuche und lasse weitere große Funde in der Region und anderswo auf der Welt erwarten.

Chevron hatte das mögliche Ölfeld bereits im September 2004 ausgemacht. Wegen der hohen Kosten für weitere Probebohrungen und die künftige Förderung schloss sich das Unternehmen mit dem US-Konkurrenten Devon Energy und dem norwegischen Statoil-Konzern zusammen, die nun jeweils 25 Prozent an dem Projekt halten.



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