Experten: Energiepreise könnten um 50 Prozent steigen - sparen hilft
dpa | 30.10.2002
Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Energiepreise könnten in den kommenden
Monaten nach Angaben von Experten um bis zu 50 Prozent steigen. Grund
dafür seien krisenbedingte Ölpreiserhöhungen, teilte der Bund der
Energieverbraucher am Mittwoch in Düsseldorf mit. Um bei der nächsten
Heizkostenabrechnung unliebsame Überraschungen zu vermeiden, raten
die Experten: Heizenergie sparen ohne zu frieren sowie Haus und
Heizung Winterfest machen. Die Heizung sollte regelmässig entlüftet,
Kessel gewartet sowie Spalten an Fenstern und Türen abgedichtet
werden.
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Besonders an kalten Tagen müssten nicht sämtliche Zimmer behaglich
warm sein, betonen die Energieberater. Damit die Wärme nicht aus den
Zimmern entweichen kann, sollten Türen und in der Nacht die Rollläden
geschlossen bleiben. Die Heizkörper dürften nicht durch Möbel
verstellt werden und die Zimmer nur zwei bis drei Mal täglich fünf
Minuten gelüftet werden. Zusätzlich sollte der Energieverbrauch durch
wöchentliches Ablesen des Zählerstandes kontrolliert und verglichen
werden.

