Europäische Energiebörse versteigert zum ersten Mal CO2-Emissionsrechte
Leipzig - Am Dienstag sind an der europäischen Energiebörse EEX in Leipzig zum ersten Mal die nicht kostenfrei an deutsche Unternehmen verteilten CO2-Verschmutzungsrechte gehandelt worden. Insgesamt standen 300 000 Tonnen zur Versteigerung auf dem sogenannten Sekundärmarkt. Die Nachfrage war mit knapp zwei Millionen Tonnen jedoch um ein Vielfaches höher, wie die EEX am Dienstag in Leipzig mitteilte.
Der Preis pro Tonne CO2, die in die Atmosphäre abgegeben werden darf, wurde mit 12,67 Euro festgelegt und damit leicht unter dem bisherigen Preis für gehandelte Verschmutzungsrechte, die zuvor kostenfrei an die Unternehmen von der Bundesregierung ausgegeben worden waren. Die Versteigerung auf dem langfristigen Terminmarkt soll am Mittwoch beginnen.
Künftig sollen an der EEX pro Woche 300 000 Tonnen CO2-Verschmutzungsrechte, sogenannte EAU, am Spotmarkt und 570 000 Tonnen am Terminmarkt gehandelt werden. Bis Jahresende sollen so 41 Millionen EAU versteigert werden.
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