EU will Einlagerung von CO2 unter der Erde fördern
Die Technologie zum Einfangen und Speichern von CO2 existiere, und einige Projekte seien schon aufgebaut, zitierte die "FTD" aus dem Richtlinienentwurf. Das Geoforschungszentrum (GFZ) Potsdam etwa hatte im Februar im brandenburgischen Ketzin den größten europäischen Pilotversuch zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid gestartet. In Norwegen wird das Treibhausgas in kleineren Mengen bereits von schwimmenden Bohrplattformen aus in tausend Meter tiefe Sandsteinschichten gepumpt.
Die EU will dem Entwurf zufolge regeln, dass große Kohleverbrennungswerke Platz für die Installation von Anlagen schaffen müssen, die die Gase einfangen und ableiten. Eingefangenes Treibhausgas soll als nicht in die Atmosphäre ausgestoßenes Gas gelten, die Unternehmen können so Kosten für Verschmutzungsrechte sparen. Über diesen Anreiz will Brüssel die Technologie fördern. Eine Pflicht zum Einfangen von CO2 soll es demnach aber nicht geben.
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