EU sucht Energie-Alternativen - Öl, Gas und Atom bald zu Ende
Auch die Atomkraft bietet demnach keinen langfristigen Ausweg: Die EU hänge zu fast 100 Prozent von Uraneinfuhren ab, und dieser Grundstoff reiche voraussichtlich nur noch 85 Jahre. Kohle sei zwar noch für rund 155 Jahre vorhanden, ihre Umwandlung in elektrischen Strom verursache aber die meisten klimaschädlichen Abgase. Der Strategieplan setzt deshalb die Abscheidung und Speicherung von Kohlendioxid als Ziel für die kommenden zehn Jahre.
Auch sollen Sonnen- und Windenergie stärker genutzt werden. "Die Windenergie kann bis 2030 etwa 18 Prozent unseres Stromverbrauchs decken", sagte Piebalgs. Der Kommissionsplan sieht vor, die Leistung der größten Windturbinen zu verdoppeln und diese vor allem im Meer aufzustellen. Die Behörde glaubt auch an eine nachhaltige Produktion von Biokraftstoff und eine "Wahrung der Wettbewerbsfähigkeit in der Kerntechnik einschließlich langfristiger Entsorgungslösungen".
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