EU plant einheitliche Standards für die Datenwolke
- Nicht alle Cloud-Dienste sind vertrauenswürdig
- Jeder Vierte speichert persönliche Daten in der Cloud
- Sicherheit: Cloud-Daten immer verschlüsseln
- Auf in die Cloud: Anbieter genau unter die Lupe nehmen
- Klimaschädliche Wolke: Cloud-Server müssen grüner werden
- Telekom will Mittelstand in die Cloud führen
- Cloud Computing floriert: wachstumsstarke Jahre erwartet
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Hamburg - Bei Cloud-Dienstleistungen strebt die EU-Kommission einem Zeitungsbericht zufolge gemeinsame europäische Standards für Datenschutz und IT-Sicherheit an. Wie die "Financial Times Deutschland" am Montag berichtete, wird noch in diesem Monat eine Mitteilung für "eine ganzheitliche Cloud-Computing-Strategie in der EU" vorgelegt. Angepeilt werde ein "Made in Europe"-Siegel für Cloud-Dienste.
Unter anderem sieht die Strategie demnach ein einheitliches gesetzliches Rahmenwerk vor, da die Regeln auf regionaler, nationaler und EU-Ebene derzeit unterschiedlich sind. EU-Kommissarin Neelie Kroes schlägt dem Bericht zufolge einen Zertifizierungsmechanismus vor, der anzeigt, in welchem Maße von den Anbietern Datenschutz und Sicherheit garantiert werden.
Außerdem sollen im Rahmen eines internationalen Dialogs regelmäßige Gespräche mit den USA und Japan geführt werden, in denen es um den internationalen Datenverkehr und die Koordinierung von Datensicherheit auf globaler Ebene gehen soll.
Beim Cloud Computing, dem Rechnen in der Datenwolke im Internet, sind Fotos, Musikstücke und andere Dateien oder Anwendungen nicht mehr auf einem festen Rechner gespeichert, sondern in das Netz ausgelagert. Die Daten befinden sich auf großen Servern irgendwo in der Welt, die Nutzer rufen sie über ihren Internetbrowser auf. Das kann von jedem Computer oder Smartphone geschehen.
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