EU-Kommission stellt Ermittlungen gegen Ruhrgas und Gazprom ein
dpa
Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission hat Ermittlungen gegen E.ON Ruhrgas und dessen russischen Partner Gazprom wegen unfairer Geschäftspraktiken eingestellt. Wie die Behörde am Freitag in Brüssel mitteilte, ändern beide Unternehmen entsprechend der Vorbehalte der Kommission ihre Verträge über Gaslieferungen. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes sagte, die Änderungen dürften zu mehr Wettbewerb auf dem europäischen Gasmarkt führen.
- Anzeige -
Nach den Angaben kann E.ON Ruhrgas nun von Gazprom geliefertes Gas auch ausserhalb Deutschlands verkaufen. Gazprom muss im Gegenzug E.ON Ruhrgas nicht mehr die Konditionen anbieten, zu denen der russische Konzern andere deutsche Unternehmen der Branche beliefert.
Weitere Nachrichten vom 10.06.2005
- Stellenabbau bei Nokia geringer als bisher geplant
- EU genehmigt Übernahme von Cesky Telecom durch Telefonica
- Internet-Virus mit Lüge über Jackson-Selbstmord im Umlauf
- Gazprom will Engagement auf dem deutschen Energiemarkt ausweiten
- EnWG: Regierung und Opposition einig - neues Gesetz ab 1. Juli
- Streit zwischen E-Plus und mobilcom um Billigmarke simyo eskaliert
- Besserer Service: Telekom-Kunden erhalten neue Monatsabrechnung
- Phishing: Gefahr durch Passwortdiebstahl steigt
- Nokia und Intel kooperieren bei drahtlosem Internetzugang Wimax
- EU will mit Internetportal Bildermangel im Wissenschafts-TV beheben
- Nordex verbucht im laufenden Quartal Rekord-Auftragseingang
- Wissenschaftler nahmen Suchmaschinen unter die Lupe - Google patzt
- FTD: BT startet kombiniertes Festnetz-Handy Angebot
- Mega-URL: VDS richtet längste Internetadresse der Welt ein

