Erzgebirgskommunen Teil von DSL-Modellprojekt für ländliche Gebiete

dpa, Verivox
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Berlin/Frauenstein (dpa) - Das Bundeswirtschaftsministerium will bislang vom DSL-Netz abgeschnittenen Orten helfen. Wie die CDU- Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann am Montag mitteilte, sind die Erzgebirgsgemeinden Frauenstein und Rechenberg-Bienenmühle (Landkreis Freiberg) Teil des geplanten Modellprojektes "Breitband für bisher unversorgte Kommunen".

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Es sieht vor, dass den Kommunen ein Beraterteam zur Seite gestellt wird. Die Experten sollen die Gemeinden von der Bedarfsanalyse über die Ausschreibung konkreter Breitbandversorgungsmaßnahmen bis zum Vertragsabschluss beraten und begleiten. Die Kosten dafür übernimmt das Ministerium.

Die Auswertung in den bundesweit vier Musterkommunen soll auch anderen Orten mit ähnlichen Problemen zur Verfügung gestellt werden, so dass diese von den Erfahrungen profitieren können. In Rechenberg- Bienenmühle und Frauenstein hatten Bürger Unterschriften gesammelt, um ans schnelle Datennetz zu gelangen. Bislang sind viele ländliche Orte vom DSL-Netz abgeschnitten, weil die Internet-Anbieter die hohen Anschlusskosten scheuen. Die betroffenen Orte sehen das als wichtigen Wettbewerbsnachteil.



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