Erneuter Aktien-Crash in China bringt Ölpreise auf Tiefstand

Singapur - Ein erneuter Börsen-Crash in China lässt die Ölpreise in den Keller fahren. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung fiel um 99 Cent auf 33,24 US-Dollar und damit auf einen Tiefstwert wie seit elf Jahren nicht mehr. Ein Fass der US-Sorte WTI kostete am Morgen 33,07 Dollar. Das waren 90 Cent weniger als am Vortag. Indessen war die Sorte WTI sogar bis auf 32,77 Dollar gesunken. Das US-Öl war so billig wie seit Ende 2008 nicht mehr.

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Bild: Energiekrise Bild: ©remar/fotolia.com / Text: dpa-AFX

Sorgen um die chinesische Wirtschaft senkten die Erwartungen der künftigen Nachfrage und drückten dadurch auf den Ölpreis, hieß es aus dem Handel. Nach einem ersten Einbruch am Montag sind Chinas Börsen am Donnerstag wieder in den Keller gesackt. Zum zweiten Mal in dieser Woche wurde der Handel für den Rest des Tages ausgesetzt.

Die Aktienmärkte in Shanghai und Shenzhen waren zuvor um mehr als sieben Prozent gefallen. Es war mit 30 Minuten der kürzeste Handelstag in der 25-jährigen Geschichte der Aktienmärkte Chinas. Die neuen Turbulenzen und die Sorgen um den Zustand der zweitgrößten Volkswirtschaft haben diese Woche weltweit Schockwellen ausgelöst.

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