Erneut Gespräche mit EnBWExperten über radioaktiven Zwischenfall

dpa | 04.11.2004
Bild: Stromleitungen



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Stuttgart (dpa/lsw) - Im monatelangen Streit um den Umgang mit einem radioaktiven Zwischenfall im Atomkraftwerk Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) haben Bund, Land und mehrere Manager der Energie Baden-Württemberg (EnBW) erneut Gespräche aufgenommen. Zuvor hatte sich das Bundesumweltministerium mit den bisherigen Befragungsergebnissen unzufrieden gezeigt.

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Bis zum (morgigen) Freitag sollen nach Angaben des Landesumweltministeriums zwei Referatsleiter der Stuttgarter Behörde und ein Mitarbeiter der Bundesregierung zwei ranghohe Mitarbeiter der EnBW vernehmen. Ausserdem werden der fristlos gekündigte Kraftwerksleiter Eberhard Grauf und der ebenfalls entlassene EnBW- Kernkraftwerksmanager Werner Zaiss befragt, hiess es am Donnerstag.

Die Landesregierung verspricht sich allerdings nach eigenen Angaben nur wenig von den neuen Gesprächen. "Wir halten sie nicht für zielführend", sagte ein Sprecher auf Anfrage. Die Gespräche böten dem Bund lediglich Gelegenheit, weitere Fragen zu stellen.

Ende Juli war aus dem Kernkraftwerk Neckarwestheim unbemerkt geringfügig radioaktiv kontaminiertes Abwasser in den Neckar gelangt.



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