Erhöhtes Leukämie-Risiko für Kinder in der Nähe von Atomkraftwerken
Berlin - Einer neuen wissenschaftlichen Studie im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion zufolge besteht in der Nähe von Atomkraftwerken ein erhöhtes Leukämie-Risiko für Kinder. Wie aus der am Freitag in Berlin vorgestellten Analyse hervorgeht, ist das Risiko ist bei Säuglingen und Kleinkindern unter fünf Jahren im Umkreis von 20 bis 50 Kilometern um die Akws um 19 Prozent erhöht, bei Kindern unter 15 Jahren um 13 Prozent.
Für die Untersuchung stützte sich der Epidemiologe Eberhard Greiser auf Studien mit Erkrankungshäufigkeiten in der Umgebung von Kernkraftwerken und auf Daten aus Krebsregistern in den USA. Schon in der Vergangenheit hatte es Studien zu Krebserkrankungen von Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken gegeben, an deren Ergebnissen es allerdings auch Zweifel gab.
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